|
Ana Aguilera Metamorphose Felipe Ascacibar Pyramid Ho-Kyung Chang “The Pleasure Principle” Maria Fountoukis New Generation Martina Fuchshuber Einzelgänger Eva-Maria Heinrich „Histonik“ Caren Hückstädt Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn Stephanie Jasny Gegen Null Liran Levi Tula James Cruz Garcia Roll-f Karsten Eichstedt Forward Jörg Höltje Hydra Joel S. Horwitz Provokation Fei Liu Form folgt Gewohnheit Yuan Ma Rendezvous Arndt Menke-Zumbrägel Holzweg Philip Paul Local dealer Asia Piacik double or divided Kim Pöhland-Block Lumission Lena Rix Improvisation Hanna Sander Liaison Chen Wang Erste-Hilfe-Energie Marianne Musek Der Weg zum Glück Ania Osko Konstruktives Chaos Meta Popp Das Ganze ist mehr Bernd Reuss Yuppie 3.1.4 Katharina Weidenmüller Natürliche Verbundstoffe
|
Felipe Ascacibar Pyramid
Inspiriert vom Roman „Le Petit Prince“ von Antoine de Saint-Exupéry, in dem
die Wahrnehmung eines erwachsenen Menschen mit der eines Kindes verglichen
und dadurch auch in Frage gestellt wird, hinterfragte Felipe Ascacibar die
Grundsätze unserer visuellen Wahrnehmung. Dazu reduzierte er die sichtbare
Information auf das Wesentliche: schwarz-weiß, on/off, 1/0. Einer weitgreifenden Recherche in den Bereichen Philosophie, Psychologie, Gestaltung
und Kunst folgte eine intensive Phase von Experimenten, die sich vor
allem mit der Erkennbarkeit von Gegenständen beschäftigte.
Dabei entstanden Ansätze für neue Bezüge zwischen Raum und Gegenstand bzw. Hülle und Form sowie Licht und Schatten. Wie weit lassen sich bekannte Formen
abstrahieren? Welche Charakteristika müssen überleben? Was geschieht bei
der Kreuzung bekannter Einzelteile und wie liest unser Gehirn solche Bilder bzw. Gegenstände? Können wir unvoreingenommen sehen?
Letztendlich ist dabei die Fliese »Pyramid« entstanden. Mit einer Seitenlänge
von 175 mm und einer maximalen Erhebung von nur 4 mm (zur Außenkante),
ist bei einem weichen Umgebungslicht nur die quadratische Grundform sichtbar.
Umso ausgerichteter die Lichtquelle jedoch ist, desto stärkere Schatten
entstehen, was wiederum eine größere Tiefenwirkung zur Folge hat. Durch die
Asymmetrie der Fliese lassen sich wahlweise gleichmäßige oder willkürliche
Strukturen erzeugen. Die Prototypen sind aus Dykerhoff Flowstone – einem
hochdichten, reinweißen und fließfähigen Beton – hergestellt und erlauben
auch die Nutzung für Fassaden im Außenraum.
Betreuung Prof. Axel Kufus Prof. Holger Neumann Dipl.-Des. Wilm Fuchs
Kontakt felipe@lazylounge.com
|