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Ana Aguilera Metamorphose Felipe Ascacibar Pyramid Ho-Kyung Chang “The Pleasure Principle” Maria Fountoukis New Generation Martina Fuchshuber Einzelgänger Eva-Maria Heinrich „Histonik“ Caren Hückstädt Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn Stephanie Jasny Gegen Null Liran Levi Tula James Cruz Garcia Roll-f Karsten Eichstedt Forward Jörg Höltje Hydra Joel S. Horwitz Provokation Fei Liu Form folgt Gewohnheit Yuan Ma Rendezvous Arndt Menke-Zumbrägel Holzweg Philip Paul Local dealer Asia Piacik double or divided Kim Pöhland-Block Lumission Lena Rix Improvisation Hanna Sander Liaison Chen Wang Erste-Hilfe-Energie Marianne Musek Der Weg zum Glück Ania Osko Konstruktives Chaos Meta Popp Das Ganze ist mehr Bernd Reuss Yuppie 3.1.4 Katharina Weidenmüller Natürliche Verbundstoffe
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Diplomarbeiten 08/09
Studiengang Industrial Design Fakultät Gestaltung Universität der Künste Berlin
Vorwort
Natürlich ist es etwas Besonderes, endlich das Diplom in den Händen zu halten.
Dafür haben unsere Studierenden mindestens fünf Jahre lang gearbeitet, gelernt,
geforscht, experimentiert und gestaltet. Heute möchte ich dazu erst
einmal gratulieren, auch wenn man sich beim Verlassen der Hochschule und gerade
in diesen stürmischen Zeiten vielleicht eher besorgt fragt: „Was kommt
jetzt? Ändert sich jetzt alles?” Das, was man bisher im geschützten Raum der
Universität ausprobieren konnte, muss sich nun in der realen Welt als tragfähig
erweisen. Die Arbeiten, die uns die Absolventinnen und Absolventen in „flügge 08/09” präsentieren, zeigen in vielen Facetten, was Designtätigkeit ist: professionell, wissenschaftlich und gestalterisch.
In welchem Kontext setze ich Design um? In welchem Medium? Ist es ein Körper, ein Prozess, ein Interface? Was passiert in der Welt? Wie entwickeln sich die Dinge? Wie gehen wir mit unseren Ressourcen um? Welche Technologien und Funktionen werden wir morgen benötigen? Noch bevor Trendforscher und Marktforscher die Zukunft ausmalen, haben Designer schon intuitiv Verschiebungen und Verwerfungen wahrgenommen. Sie sind Seismographen, die in ihrer Arbeit früh auf Veränderungen und Umbrüche reagieren. Das Gespür und den Blick für Entwicklungen und Notwendigkeiten haben die Designer an der Hochschule geschärft. Sie werden ihre Antennen bei der Landung im Berufsleben immer wieder ausfahren, sensibilisieren und registrieren, was jetzt zu tun ist.
Gerade in diesen unruhigen, auch ungewissen Zeiten, haben die Absolventen
viele Chancen, sich drängenden, fundamentalen Fragen zu widmen. Design ist,
wenn es stark ist, keine nur dekorative Disziplin, sondern existenziell in ihrem Einfluss auf den Zustand der Welt. Heute mehr denn je. Deshalb ist das
Studium nicht zu Ende, sondern es geht weiter, über das Diplom hinaus. Denn
zum Gestalten gehört es, immer wieder in die Welt zu sehen, Neues zu lernen,
Erfahrungen zu sammeln, Experimente zu wagen, Dinge auszuprobieren,
Erkenntnisse zu gewinnen. Dann können Designer helfen, Antworten zu finden.
Was nützt uns Menschen wirklich? Designer sind keine einsamen Wesen, sie brauchen den Dialog mit anderen Disziplinen. Sie arbeiten in Netzwerken,
verknüpfen die Fragen und das Wissen anderer Experten, so dass oft erst hierdurch dessen Wert erkannt wird. Design ist nicht nur im Studium, sondern immer ein Prozess. Wo er hinführt, werden die „flügge” Designerinnen und Designer mit entscheiden. Sie sind für die Zukunft gut gerüstet.
Prof. Achim Heine Institut für Produkt- und Prozessgestaltung
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