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Ana Aguilera Metamorphose Felipe Ascacibar Pyramid Ho-Kyung Chang “The Pleasure Principle” Maria Fountoukis New Generation Martina Fuchshuber Einzelgänger Eva-Maria Heinrich „Histonik“ Caren Hückstädt Ich wollt’ ich wär’ ein Huhn Stephanie Jasny Gegen Null Liran Levi Tula James Cruz Garcia Roll-f Karsten Eichstedt Forward Jörg Höltje Hydra Joel S. Horwitz Provokation Fei Liu Form folgt Gewohnheit Yuan Ma Rendezvous Arndt Menke-Zumbrägel Holzweg Philip Paul Local dealer Asia Piacik double or divided Kim Pöhland-Block Lumission Lena Rix Improvisation Hanna Sander Liaison Chen Wang Erste-Hilfe-Energie Marianne Musek Der Weg zum Glück Ania Osko Konstruktives Chaos Meta Popp Das Ganze ist mehr Bernd Reuss Yuppie 3.1.4 Katharina Weidenmüller Natürliche Verbundstoffe
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Jörg Höltje Hydra
Für die Formsuche modellierte Jörg Höltje
den Stuhl von den Knotenpunkten ausgehend,
wobei ihm natürlich gewachsene
Verzweigungen, wie Astgabeln,
Geweihe
und Knochen als Vorbild dienten. Die
Beine und die Strecken
der Seitenteile
des Stuhls weisen organisch anmutende
Verdickungen auf, die von Beinwaden und
Muskeln inspiriert wurden.
Das Hydroforming von Rohren (Innenhochdruckumformung
IHU) ermöglicht
die Modellierung der gewachsenen,
organischen Formen, bei gleichzeitiger
Berücksichtigung der biologischen Wirkungsprinzipien
Stabilität und Leichtigkeit.
Durch die IHU-Technologie wurde
es Höltje ermöglicht, das Dogma des
gleichbleibenden Durchmessers der
Halbzeuge zu durchbrechen, den Strecken
Kontur zu geben, Verzweigungen zu bilden
und so den konstruktiven Aufbau eines
Metallrohrstuhls wie gewachsen aussehen
zu lassen.
Im engen Dialog mit Ingenieuren des
Fraunhofer IWU (Chemnitz) wurde der
Stuhlentwurf hinsichtlich der Machbarkeit
analysiert und die jeweils geeigneten
Fertigungsprozesse ausgewählt.
Auf diese Weise entstand ein Kooperationsprojekt,
dessen Ziel die Entwicklung
seriell umsetzbarer Produktionsabläufe für
den Stuhlentwurf
war.
Aufgrund der technischen Möglichkeiten
und des Wissens am Fraunhofer IWU
erfolgte hier die virtuelle Simulation der
Produktionsprozesse, die Umsetzung der
Ergebnisse im Werkzeug und Prozess bis
hin zur Fertigung erster Prototypen.
Aus der Kooperation entstand der Stuhl
in einem generativen, evolutionären
Prozess, der durch gemeinsamen Ideenaustausch,
Grenzen der Technologie,
ästhetische
Ansprüche und ökonomische
Überlegungen gekennzeichnet war.
Betreuung Prof. Axel Kufus Prof. Holger Neumann Dipl.-Des. Wilm Fuchs
Kontakt j.hoeltje@studiohausen.com
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