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Khat keshi ist eine Ausstellung über experimentelle Typografie, die man „nicht lesen muss“. Durch die für viele nicht dekodierbare, iranische Schrift tritt die Lesefunktion in den Hintergrund und erlaubt dem Betrachter per se eine andere Art der Begegnung mit Typografie. Ausserdem haben sich die Künstler bewusst vom klassischen Medium gedruckter Schrift entfernt und die Schranken der Zweidimensionalität verlassen.
Durch die lebendige Präsentation von Schrift im Raum, bekommt diese Objektcharakter. So sind Arbeiten entstanden, die Schrift physisch erfahrbar machen und einen kommunikativen Zugang über ihre Funktion als Lesewerkzeug hinaus ermöglichen.
Nach einer Einleitung durch die Kuratorin, Pantea Lachin, werden die Designer und Künstler der Ausstellung „Khat keshi“ ihre Exponate vorstellen.
Künstler
Shervin Afshar, Amirali Ghasemi, Pantea Lachin, Zeynab Izadyar, Ali Ettehad, Zeinab Shahidi, Behrad Javanbakht und Maryam Niazadeh
Ausstellung
28. Mai – 07. Juni 2009 Di.–So., 10–18.00 Uhr Eintritt frei
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