• London Calling #2

    London Calling #2

    Die zweite Talk-Reihe in englischer Sprache von Designern aus London,

    über das Unvermögen die Welt zu retten, die Transformation öffentlicher
    Orte und architektonische Schuhe.

    Fiona Raby (Dunne & Raby)

    Anthony Dunne und Fiona Raby gebrauchen Design als Medium um Diskussionen zwischen Design, Industrie und Öffentlichkeit über die sozialen, kulturellen und ethischen Folgen von gegenwärtiger und zukünftiger Technologie anzuregen. Fiona Raby studierte Architektur am Royal College of Art, an dem sie auch einen MPhil in Computer Related Design absolvierte und nun Design Interaction unterrichtet.

    Projekte (Auswahl): Hertzian Tales: eine Kombination von Essays und Design Vorschlägen, die die ästhetischen und zeitkritischen Möglichkeiten von elektronischen Produkten untersuchen (MIT Press 2005); Placebo: eine Sammlung von elektronischen Objekten, die das Wohlbefinden in Beziehung zu häuslichen elektromagnetischen Feldern untersucht (2001); Technological Dreams Series: No. 1, Roboter (2007). Design Noir: Das geheime Leben von elektronischen Objekten, Birkhäuser (2001). Ihre Projekte wurden international ausgestellt und veröffentlicht und sind Teil der Sammlungen des MoMA, Victoria & Albert Museums, Frac Ile-de-France und FNAC.

    I don’t think we will save the world –
    ich glaube nicht, dass wir die Welt retten werden

    Hi Ilka,
    I think its taken us a long time to realise, regardless of all the varied topics and technologies we have explored over the years, our subject matter is always design. For us, the academy and the education of designers is a raw experimental space which pushes at edges, sometimes treading on toes, but hopefully generating alternative insights and asking a different set of questions.
    I’d like to talk about recent projects and ideas from both Dunne & Raby and graduate projects from the Design Interactions Course at the RCA… So I don’t really have a formal statement!…is that ok? and a title?… ‚I don’t think we will save the world‘ ( little ‚we‘)*
    f.
    * big ‚we‘ is ‚all of humanity‘, little ‚we‘ is us as creative people…

    Donnerstag, 7. Mai 2009, 19 Uhr

    Dominic Robson

    arbeitet als Interaction Designer mit Klang, Licht und Bewegung um einzigartige Umgebungen, Objekte und Erfahrungen zu kreieren u.a. für kommerzielle Anwendungen während seiner Tätigkeit bei den Designbüros Tomato, IDEO und Imagination und für kulturelle Einrichtungen wie das Science Museum, die Tate Modern und das Australian Centre for Moving Images. Er unterrichtet am Royal College of Art, Goldsmiths, Technische Universiteit Eindhoven und führte Forschungsprojekte bei Interval und Microsoft Research durch. Derzeit arbeitet er weiterhin in der seit langem bestehenden Kooperation mit Ab Rogers und mit Crispin Jones in der Partnerschaft Robson&Jones.

    Invent or Die – Erfinde oder stirb

    Interaktive Technologien können unsere Erlebnisse mit Räumen und Objekten verändern. Der Vortrag präsentiert eine Reihe von Projekten, in denen Dominic in den letzten 10 Jahren involviert war – von musikalischen Interfaces bis hin zu Installationen in Museen. Er wird auch innovative Projekte von anderen Artist-Designern vorstellen, die unsere öffentlichen Orte transformieren. Er wird aufzeigen, warum diese Projekte bedeutend sind und welch spannenden Möglichkeiten nun technisch realisierbar sind.

    Donnerstag, 14. Mai 2009, 19 Uhr

    Marloes ten Bhömer

    stammt aus Duiven, Holland und studierte Product Design in Arnheim bevor sie ihren MA Design am Royal College of Art absolvierte. Ihr innovatives, eigenständiges Schuhdesign eröffnet eine Alternative zu den vorherrschenden Designtypologien. Ihre Designsprache ist aufgebaut auf klaren Linien, Materialien und Konstruktionstechniken, die gestalterisch näher an Design und Architektur als an Frauenmode sind. Das gibt Frauen die seltene Möglichkeit, sich von konventionellen Clichés und Codes zu befreien. Ihre Arbeiten wurden in London, Tokyo, Deutschland, Holland, Zimbabwe, Melbourne, Washington, Illinois ausgestellt und internatonal publiziert. Sie ist dabei ihr eigenes, unabhängiges Schuhlabel MARLOESTENBHÖMER© zu gründen.

    Machines for walking – Gehmaschinen

    Marloes Arbeiten fordern konsequent die generischen Typologien von Frauenschuhen heraus – durch Experimente mit nicht traditionellen Techniken und Materialien. Indem der Herstellungsprozess neu definiert wird, dienen die Schuhe als Beispiel neuer ästhetischer und struktureller Möglichkeiten und kritisieren gleichzeitig den konventionellen Status von Frauenschuhen.

    Donnerstag, 21. Mai 2009, 19 Uhr

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    Dunne & Raby

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